«Enterprise Architect (Sparx)»

Der Siegeszug des Modellierungs-Werkzeuges «Enterprise Architect» (EA) der australischen Softwareschmiede «Sparx Systems» verdankt sich nicht allein der Tiefpreispolitik des Unternehmens bei den Lizenzen, sondern vor allem der unglaublichen Vielseitigkeit und gleichzeitig guten Benutzbarkeit des Tools, das mittlerweile bereits in der Version 12 vorliegt und ständig aktiv weiterentwickelt wird. Über 350’000 verkaufte Lizenzen weltweit, insbesondere eine grosse,  ständig wachsende deutschsprachige Community an EA-Nutzern (darunter Schweizer Unternehmen aller Grössen), sprechen eine deutliche Sprache.

Hier einen breiten Überlick über «Enterprise Architect» geben zu wollen, wäre müssig: Bitte besuchen Sie dafür die Websites von Sparx Systems (englisch) bzw. Sparx Systems Europa (deutsch) wo Sie auch Testversionen des Werkzeugs herunterladen oder Lizenzen erwerben können.

«A Fool with a Tool…»: «Enterprise Architect» richtig einsetzen

Vom Download bis zur produktiven Nutzung eines Werkzeuges ist erfahrungsgemäss einiges zu überlegen und zu tun. Es stellen sich viele Fragen, wie beispielsweise:

  • Was bietet EA für unsere spezifischen Bedürfnisse? Kennen wir die genau genug?
  • Wer soll bei uns EA einsetzen, und wozu? Welche Art der Unterstützung und Schulung benötigen diese Mitarbeitenden?
  • Welche konkreten Nutzenerwartungen haben wir an den Einsatz des Werkzeugs?
  • Welche Modelle wollen wir erstellen, welche Zusammenhänge sollen sichtbar und rückverfolgbar gemacht werden?
  • Wie sollen unsere EA-Projektablagen strukturiert sein?
  • Welche spezifischen Anforderungen stellen unsere Projektabläufe in Bezug auf Dokumentationen: Benötigen wir z.B. perfekte Papierdokumente? Was könnte uns eine Dokumentations-Website nützen?
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Gern unterstütze ich Sie und Ihr Team bereits in Ihrer «EA-Startphase» beratend und ausführend (vgl. unten, «Meine Angebote…»!

Meine Optik auf «Enterprise Architect»

Fast alle Spezifikations-, Modellierungs- und Planungsbedürfnisse meiner Kundenprojekte kann ich dank EA mit ein und demselben Werkzeug abdecken. Das ist ein grosser Vorteil, da sich so bei Bedarf alles mit allem in Beziehung setzen lässt. Die Grundlage hierfür bilden:

Toolbox-Auswahl von EA 12

Toolbox-Auswahl von EA 12

Die immense Reichweite von EA: Als «spezialisierter Generalist» hat Enterprise Architect die funktionale Spannweite eines generellen Tools und geht doch in vielen Bereichen bis in die Tiefen des Spezialwerkzeuges (z.B. für UML– oder BPMN-Modellierung). Das reicht über den gesamten Business Engineering-Prozess (einschliesslich des Software Engineering), von der Strategiearbeit über Prozesse, Anforderungen, Use Cases, UI-, Code- und Datenbankdesign bis ins Testing.

Als Dreingabe gibts Mindmapping, Whiteboard-Diagramme in freier Form und anderes mehr.

Traceability in EA 12

Traceability in EA 12

Die integrierte Datenspeicherung in EA. Sie ermöglicht die Rückverfolgbarkeit der Zusammenhänge zwischen den Schichten und den Elementen («Traceability»), da alle Elemente von EA-Modellen in einem Repository abgelegt sind. Von dateibasierten Werkzeugen wie «Visio» (die durchaus ihre Berechtigung haben) ist das Welten entfernt.

Generierte Projekt-Website

Generierte Projekt-Website

Die flexible Dokumentation bzw. Publikation der erstellten Modelle, Texte und Dokumente, wie sie mit EA möglich sind: EA erlaubt das Erstellen von Textdokumenten (Office, OpenOffice, PDF..) oder (wie hier im Beispiel) das Generieren kompletter Projekt-Websites oder Prozessdokumentations-Sites.

Meine Angebote rund um «Enterprise Architect»

  • Planung des nutzbringenden Einsatzes von EA (s. dazu oben) in unterschiedlichen Projekttypen: Vom übergreifenden Change-Projekt bis zum reinen Software Engineering
  • Konzeption einer dazu passenden Installations-/Nutzungsarchitektur (file- oder datenbankbasierte Nutzung, Team-Nutzung, Security, Versionskontrolle, …)
  • Projektbezogene Einführung in Fach- und/oder Modellierungsmethodiken (Requirements Engineering, UML, Prozessarbeit, Prozessmodellierung mit BPMN, …)
  • Konzeption und Realisierung von EA-Erweiterungen (Scripting, eigene Stereotypen und Profile, Add-Ins/MDG-Technology-Erweiterungen)
  • Integration von EA-Daten mit Drittsystemen

«IBM/Lotus Notes»

Auch die IT hat ihre Moden, und so ist das heutige «IBM Notes» immer mehr aus der Mode gekommen, so weit, dass heute beim Stichwort «Enterprise Software-Plattform» kaum noch jemand an Notes denken wird. Wenn jemandem zu Notes überhaupt etwas einfällt, ist es leider häufig  «Email» und «Ablösung durch Exchange/Outlook»… Es lässt sich wohl ohne Übertreibung sagen: Notes ist eine stark unterschätzte Plattform für Enterprise Software.

Und doch ist es eigentlich genau dies: Eine robuste Software-Plattform für Unternehmen, die heutzutage – wie jeder weiss – mit raschem Wandel kämpfen, und die bei ihren Systemen hohe Integrationsbedürfnisse haben, um End-to-End-Prozesse möglichst bruchlos mit IT-Mitteln unterstützen zu können.

Das brauchen übrigens keine grossen Firmen zu sein: Gerade auch im KMU lässt sich Notes gut und rentabel  einsetzen.

Eine Nebenbemerkung: Die aktuellen Trends gehen heute in Richtung Browser und damit bei Notes in Richtung der XPages-Web-Technologie (s. unten). So kommt es, dass der Notes Client (als Laufzeitplattform für «klassische» Notes-Anwendungen) ein stark unterschätztes Element auf dieser unterschätzten Enterprise Plattform ist. Denn v.a. für unternehmens-interne Frontends erlaubt er nach wie vor ein Entwicklungstempo und dabei eine Interaktion mit den BenutzerInnen, die ihresgleichen suchen…

 

Was soll denn das Besondere sein an diesem «heimlichen Star»?

  • Rapid Application Development (RAD): Extrem rasche Entwicklungs- und Auslieferungszyklen sind möglich, locker unter direktem Einbezug der BenutzerInnen. «Continuous Delivery», wie man heute sagt.
  • Höchste Security-Standards, ausgeklügelte Rollen- und Rechteverwaltung
  • Hohe Verfügbarkeitsoptionen durch Clustering
  • Ausserordentliche Langlebigkeit  von Anwendungen und Daten durch die hohe Rückwärtskompatibilität von Notes
  • «DevOps» – die Zusammenarbeit von Softeareentwicklung und Systembetrieb ist in der Notes-Welt ein alter Hut: Seit ewigen Zeiten gibt es in Notes die explizite Administratoren-Rolle, die den Notes-Verkehr regelt, wenn Applikationen und BenutzerInnen rasch vorwärtskommen müssen. Sie bei der Entwicklung mit einzubeziehen, ist bei Notes eine Selbstverständlichkeit.
  • Multi-Plattform-Universum: Serverseitig, aber auch bei den Clients ist Notes auf vielen Plattformen verfügbar (darunter Linux). Neben dem traditionellen Notes-Rich Client (der nach wie vor seine Berechtigung hat), enthält Notes mächtige Werkzeuge für die Entwicklung voll integrierter Web-Frontends mit der «XPages»-Technologie auf der Basis von Java Server Faces und modernen JavaScript-Frontend-Tools.
  • Integrationsschnittstellen «out of the box»: Reiches API für COM und Java, Web Services, …
  • Auf Wunsch enge Integration mit persönlichen Produktivitätswerkzeugen (Mail, Kalender, Kontakte)
  • Integrationsmöglichkeiten mit den IBM Social Tools wie «IBM Connections»

 

Meine Geschichte mit Notes

Seit Sommer 2000 bin ich IBM Business Partner im Bereich „Notes“. Damals hatte Notes noch nichts mit IBM zu tun, sondern war soeben von der Fa. Lotus in seiner spektakulär neuen Version «Lotus Notes 5» veröffentlicht worden.

Ein Kundenbeispiel: In enger Zusammenarbeit mit einem wichtigen Kunden sowie einigen Dienstleistern habe ich über Jahre hin (ab 2000 bis heute) eine vielfältige Notes-Plattform für alle zentralen Prozesse des Kunden konzipiert, beauftragt und zum Teil selbst mitentwickelt. Die Plattform wird laufend aktualisiert , ihre vielfältigen, z.T. komplexen Anwendungen werden nach wie vor von den meisten Mitarbeitenden des Kunden täglich intensiv genutzt, obwohl ihre Wurzeln bis auf Notes 5 zurückgehen. Und heute steht Notes bei Version 9.x

Unser als besonders innovativ angesehenes Web-Projekt brachte dem Kunden übrigens im Jahr 2007 den renommierten «DNUG Award» (1. Preis) der Deutschen Notes User Group DNUG ein. Auch die damals entstandene öffentliche Website ist nach wie vor «im Dienst», sie wird – nach einigen Generalüberholungen und Faceliftings – rund um die Uhr intensiv genutzt.

 

Meine Angebote zu IBM Notes

  • Konzeption von IBM Notes-Anwendungsarchitekturen nach Kundenanforderungen
  • Spezifikation, Entwurf  und Prototyping von kundenspezifischen Notes-Anwendungen in enger Zusammenarbeit mit den BenutzerInnen
  • Realisierung kundenspezifischer Notes-Anwendungen über geeignete Dienstleistungspartner (Beauftragung, Begleitung, Qualiätssicherung)
  • Unterstützung bei der Integration von Notes-Anwendungen mit der IT-Umgebung (SAP, Datenbanken, …) oder beim Zugriff von Dritt-Applikationen auf Notes-Umgebungen/-Daten
  • Unterstützung bei der Ablösung von Notes-Umgebungen und -Anwendungen